Monitore & Displays

Die neuen Entertainment-Center

»Wir haben einen Marktanteil von 29 Prozent inklusive TV-Monitore, 27 Prozent ohne. Damit sind wir um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen«, sagt Hubert Tschernig, Country Manager IT Austria & Slovenia bei Samsung, über das erfolgreiche Display-Geschäft in Österreich.

Im B2B-Bereich ist der südkoreanische Hersteller breit aufgestellt, das nächste Line-up ist für 2013 geplant. Im B2C-Segment kann Samsung allerdings bereits jetzt mit einigen Neuerungen aufwarten, die auf der heurigen CES in Las Vegas der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die gezeigten Modelle haben zwei Gemeinsamkeiten: Sie punkten mit edlem Design und smarten Features – mit anderen Worten: Sie sind nicht nur schön, sondern auch intelligent.

Eine Reihe der Serie 7 (24 und 27 Zoll) bietet einen zentralen Standfuß und lässt sich als zweite Generation der sogenannten Hub-Monitore bezeichnen, die speziell für den Einsatz mit Notebooks konzipiert wurden. Um an den Erfolg der Smart TVs anzuschließen, hat sich Samsung entschieden, diese Variante nicht mehr in Verbindung mit der Bezeichnung »Hub« zu verwenden, sondern mit »Smart Station«.

Die zweite Reihe (ebenfalls 24 und 27 Zoll) bringt einen asymmetrischen Standfuß, der wie die Rückseite in Weiß gehalten ist. Auch hier stehen smarte Funktionen im Zentrum des Interesses. Ein Beispiel ist der Mobile High Definition Link (MHL), hinter dem sich die praktische Lösung verbirgt, Inhalte eines Smartphones direkt auf den Monitor zu bringen.

Ein dazwischen geschaltenes Notebook kann man sich damit sparen. Unterstützte Inhalte sind Video, Fotos, Audio (dank eingebauter Lautsprecher kein Problem), aber auch Services wie Google Maps, das sich auf einem großen Bildschirm deutlich besser macht. Praktisch: Ist das Handy via MHL mit dem Monitor verbunden, wird es gleich auch geladen.

Szenario: Man arbeitet am PC und bekommt eine Social Media-Nachricht auf das Handy. Dank der neuen Funktion kann diese mit der PC-Maus direkt aktiviert und via Keyboard beantwortet werden. Zudem lassen sich Daten zwischen Smartphone und PC über die Smart Station bequem austauschen.

Die dritte Neuerung ist Intels Wireless Display Interface (WiDi), mit dem bereits zahlreiche Notebooks ausgestattet sind. Tendenz stark steigend. Wie der Name verrät, verbirgt sich hinter dieser Lösung die Möglichkeit, Inhalte des Notebooks kabellos auf den Monitor zu übertragen.

»Design-Modelle gehen über normalen Einsatz hinaus«, Hubert Tschernig, Country Manager IT bei Samsung.

Ein Einsatzgebiet sind etwa Meetings, bei dem die PowerPoint-Präsentation ohne technischen Aufwand auf den Monitor gestreamt wird. Laut Samsung sollen erste Monitore dieser Art gemeinsam mit einem TV-Tuner im Mai auf den Markt kommen.

»Die vorgestellten Design-Modelle gehören eindeutig dem Premium-Segment an, sie gehen über den normalen Einsatz hinaus«, sagt Hubert Tschernig über die Positionierung. »Wir bauen unser Portfolio langsam, dafür nachhaltig aus. Wir sind gekommen, um zu bleiben.«

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