WienTourismus

Unerschöpfliches Potenzial

Die Stadt Wien ist seit Jahrzehnten unter den Top 10 im europäischen Städtetourismus. Die Rekordzahlen aus dem Jahr 2011 – 5,2 Millionen Ankünfte und 11,4 Millionen Gästenächtigungen – sprechen für sich. Als Destination für internationale Kongresse ist Wien laut Statistik der International Congress and Convention Association (ICCA) seit Jahren die Nummer eins weltweit. Zu diesen wirtschaftlich wichtigen Zahlen, trägt der Wiener Tourismusverband, kurz WienTourismus, einen wichtigen Teil bei. Seine Arbeit setzt sich aus internationaler Werbung und Pressearbeit, Kongressakquisition und enger Zusammenarbeit mit der Reisebranche zusammen. Ein Gästeservice bietet Auskunft auf Anfrage oder vor Ort. Auf der 13-sprachigen Homepage befinden sich alle Services online sowie Informationen zu touristischen Angeboten und Veranstaltungen sowie Shopping, Gastronomie und mehr.

Der Non-Profit Verband hat ein Budget von jährlich fast 24 Mio. Euro und beschäftigt viele mobile Mitarbeiter, die ständigen Zugriff auf ihre Daten und gute IT-Betreuung brauchen. Dazu setzt Wien-Tourismus schon seit etlichen Jahren auf Virtualisierungslösungen von VMware, und seit kurzer Zeit auch auf die Desktop-Virtualisierung mit VMware View.

Mobil und international. Viele Mitarbeiter von WienTourismus sind international unterwegs, arbeiten zum Teil auch von zuhause. Das 5-köpfige IT-Team hatte als Aufgabe, die teils veraltete Infrastruktur auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen. Dabei waren auch die Konsolidierung der Hardware-Ressourcen, Aktualisierung der Desktops, Umstieg auf Windows 7 und der sichere mobile Zugriff auf die Unternehmensdaten ein Thema. Man entschied sich für eine Lösung mit virtuellen Desktops.

Da man bereits vor einigen Jahren gute Erfahrungen im Bereich der Servervirtualisierung mit VMware-Produkten gemacht hatte und um die Komplexität für die IT gering zu halten, sollte die Linie fortgesetzt werden. Bald wurde mit Fujitsu als Lösungspartner im Zuge des Proof-of-Concept VMware View 4.6 installiert.

Da nun Software-Installationen, Updates & Co zentral über den Server vorgenommen werden konnten, vereinfachte sich die Verwaltung der Desktops massiv. Im nächsten Schritt wurde der Bedarf an neuer Hardware und Softwarelizenzen ermittelt sowie nach und nach die alten Desktops durch die Virtualisierungs-Lösung ersetzt. Einzig die Notebooks für Dienstreisen blieben als eigenständiger Desktop, allerdings mit geringerem Software-Umfang, erhalten. Reinhard Gustavik, IT-Teamleiter des WienTourismus, hebt die gute Zusammenarbeit hervor: »Der Herausforderung, für uns eine zufriedenstellende Lösung zu finden und umzusetzen, stellten sich sowohl die Mitarbeiter von VMware als auch jene von Fujitsu mit großem Engagement. Das äußerte sich auch durch eine hohe Erreichbarkeit bei Fragen und Schwierigkeiten und eine rasche Reaktion darauf.« Die Budgetvorgaben wurden genau eingehalten, so Gustavik.

Die Zukunft ist weiterhin von Virtualisierung geprägt. Die letzten Server sollen ersetzt werden, und es wird über die Möglichkeit einer standardisierten Arbeitsumgebung durch Benutzer-Virtualisierung gesprochen. Auch von Seiten der Mitarbeiter wurde der Umstieg auf die neuen Umgebungen positiv aufgenommen. »Für uns bietet Virtualisierung enormes Potenzial, den Service in der Mitarbeiter-Betreuung zu verbessern«, ergänzt Gustavik.

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