Die Grünen

Kollaborativer Mehrwert

Die Grünen sind in Österreich eine mittlerweile seit 25 Jahren etablierte politische Partei mit neun autonomen Landesorganisationen. Für ihre Koordination ist die Bundespartei zuständig. Auch die IT für die in ganz Österreich verstreuten rund 3.150 grünen User wird zentral von Wien aus gemanaged. Wie ein Service-Provider stellt die IT-Abteilung den Ländern die gebrauchten Ressourcen zur Verfügung. Nur einzelne Subbereiche werden in den Ländern administriert.

Dem Zeitgeist entsprechend stand bei den Grünen die Idee zur Optimierung des bundesweiten Informationsaustausches im Fokus. Neben einer einheitlichen, leicht zu administrierenden Mail-Lösung galt es ein Collaboration-Tool zu finden, um die Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg zu verbessern. Eine einheitliche, kompatible Plattform für Mails, Messaging, Kontakte, Aufgaben, Datenaustausch und -speicherung, die Planung gemeinsamer Termine etc. anstelle der bisherigen geschlossenen Insellösung war das unbestrittene Ziel. Zuvor hatten die Grünen eine selbst entwickelte Lösung im Einsatz, die mit hohem Administrationsaufwand verbunden war. Ein einfaches Management sollte Abhilfe schaffen und Ressourcen einsparen.

Auch auf Endkundenseite kam es bei der Verwaltung immer wieder zu Schwierigkeiten. So war die Synchronisierung der Daten über verschiedene Geschäftsanwendungen hinweg schier unmöglich. Weiters sollte die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten sowie die intelligente Verwaltung der von Benutzern erstellten, gemeinsam genutzten und gespeicherten Daten ermöglicht werden.

Barrierefreie Kommunikation. Da in der Parteizentrale und in diversen Landesorganisationen verschiedene Betriebssysteme und unterschiedliche Endgeräte verwendet werden, spielt die Kompatibilität über die heterogene Hardware und Software hinweg eine zentrale Rolle.

Auch das Thema Mobile Device stand im Fokus. Schlussendlich sollte es möglich sein, von überall mit jedem Endgerät auf die Groupware-Lösung zuzugreifen. Die IT-Abteilung hatte den Auftrag, den Kommunikationsfluss technologisch »barrierefrei« zu halten. Eine intuitiv verständliche Benutzeroberfläche war daher eine Selbstverständlichkeit. Neben diesen Anforderungen wurde bei der Evaluierung auch das Preis-/Leistungsverhältnis als Kriterium hinzugezogen.

Seit Mai 2009 arbeiten nun alle grünen User mit Zimbra von VMware und nutzen bis auf den Instant Messenger alle Standardfunktionen der Zimbra Collaboration Suite: E-Mail, Kalender und Terminfunktionen, Aufgabenmanagement, Document- und File-Sharing, Social Media etc. »Wir haben seit 2008 die gesamte Serverlandschaft mit VMware virtualisiert«, sagt Thorsten Rüben, IT-Leiter der Grünen. »Der wichtigste Punkt für die Entscheidung war, dass nur Zimbra als offene Technologie-Plattform die erforderliche Interoperabilität mit diversen Betriebssystemen und unterschiedlicher Hardware bietet. Heute ist es egal, wer mit welchem Laptop oder über welches Mobiltelefon auf Mails oder andere Daten zugreifen möchte. Mit der einfachen Administration und hohen Nutzerfreundlichkeit der Zimbra-Lösung haben wir einen großen Vorteil geschaffen.« Dabei dauerte die ganze Migration nicht länger als 15 Stunden. Und durch den nunmehr geringeren Ressourceneinsatz ergeben sich Kosteneinsparungen von mindestens 50%.

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