Red Bull

Analyse in Echtzeit

Schon seit Jahren kümmert sich Imtech um den einwandfreien Betrieb der SAP-Systeme bei Red Bull. Zusammen wurde nun in kürzester Zeit SAP HANA geplant und umgesetzt, um die Installation dann live auf einer Kundenveranstaltung vorzustellen. Die traditionelle Datenbankschicht unter SAP NetWeaver wurde mit SAP HANA (High Performance Analytic Appliance) ersetzt. Bei dieser neuartigen In-Memory-Datenbank werden Daten im schnellen Hauptspeicher spaltenorientiert vorgehalten, anstatt sie von einer vergleichsweise langsamen Festplatte zu lesen. Die vollständige Migration der BW-Datenbank in den Arbeitsspeicher erhöht die Geschwindigkeit von Abfragen und das Laden von Daten in SAP NetWeaver enorm. Hunderte Milliarden Datensätze können in Echtzeit ausgewertet werden, wodurch Realtime Reporting, granulare Auswertungen oder Echtzeit-Kalkulationen möglich werden.

Out of the Box. Bei einem internationalen Unternehmen dieser Größe, mit Niederlassungen in mehr als 160 Ländern, ist es besonders wertvoll, verzögerungsfreien Zugriff auf neueste Informationen auch über unterschiedliche Zeitzonen hinweg zu haben, was einen enormen Fortschritt bedeutet, um fundierte Geschäftsentscheidungen treffen zu können, und es besonders reizvoll machte, die neue Memory-Technologie von SAP vom Start weg zu implementieren, befand Christian Stoxreiter, Leiter Business Applications bei Red Bull. Eine wesentliche Voraussetzung für den Umstieg auf SAP NetWeaver BW 7.3 erfolgte bereits im letzten Jahr durch die ABAP/JAVA Double-Stack-System-Trennung.

Das von SAP gewählte Out-of-the-Box-Konzept bewährte sich bereits bei der Implementierung. Da SAP HANA als Appliance ausgeliefert wird, konnte die Migration sofort und reibungslosen durchgeführt werden und das führte zu einer unmittelbaren Time To Value.

Als Partner für die HANA-Appliance wurde Fujitsu ausgewählt. Eine große Rolle bei der raschen Umsetzung des Projektes spielte die unmittelbare Nähe zum Fujitsu-Serverproduktionsstandort in Augsburg. Von dort lieferte Fujitsu in Rekordzeit die In-Memory-Technologie-Plattform – vorkonfiguriert, mit SAP HANA Software vorinstalliert und getestet, bereit zur Implementierung. So konnten wir in einer Laufzeit von nur zehn Tagen und Nächten das Projekt realisieren«, erzählt Reinhard Jud, Senior Consultant SAP Basis, von Imtech.

Ungemein beschleunigt. Die Analytic Engine und die performante, für künftige Aufgaben skalierbare Server-Hardware von Fujitsu beschleunigen die Analyse von Geschäftsdaten. Schon jetzt konnte Red Bull die 1,5 Terabyte große Datenbank, auf rund 300 Gigabyte, um 80 Prozent reduzieren. Daten können jetzt direkt aus dem Data Store Object gelesen werden, die Arbeit ungemein beschleunigt. Christian Stoxreiter betont: »Wir konnten die Ladezeiten deutlich senken. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Reduktion der TCO durch die vereinfachte Landschaft. Wir sehen einen deutlichen Schub bei unserer End-to-End-Performance. Der gesamte Prozess läuft rascher und einfacher ab – von den ETL bis hin zum Fachanwender, der eine Abfrage erstellt. Daher sind wir gespannt, wie die Plattform künftig unsere SAP-Landschaft weiter optimiert und vereinfacht.«

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