Cisco Systems

Unified Computing im Anmarsch

von Dietmar Boigner

Blade-Server-Chassis UCS 5100: Cisco heizt den Platzhirschen im Network Computing ein.

Blade-Server-Chassis UCS 5100: Cisco heizt den Platzhirschen im Network Computing ein.

Alles wird virtuell – und muss trotzdem verwaltet werden. Zugleich wandern alle möglichen Anwendungen als Service in die Datenzentren, von Storage bis Collaboration. Grundlage für die Verwaltung der gesamten Infrastruktur soll nun das Unified Computing System von Cisco werden.

Damit steigt Cisco in eine Domäne ein, die bisher vornehmlich IBM, HP, Dell, Sun und Fujitsu Siemens vorbehalten war. Cisco-Chef John Chambers spricht von einer der bedeutendsten Ankündigungen, die sein Unternehmen jemals gemacht hat. »Das Herz des Computing ist das Netzwerk«, sagt Chambers. Von dort soll die Unified Computing Plattform die Kontrolle über sämtliche Komponenten übernehmen. So handelt es sich nach seinen Worten bei Unified Computing nicht nur um ein neues Produkt, sondern um eine neue Architektur für die gesamte IT-Landschaft, die geprägt ist durch Virtualisierung.

Wesentliche Partner holt Cisco schon bei der Vorstellung Mitte März ins Boot. Einen ganzen Nachmittag lang beeilten sich BMC, Microsoft, EMC und VMware sowie viele andere Kooperationspartner damit, eine gute Zusammenarbeit zu demonstrierten. Schließlich muss das System offen sein, um tatsächlich alle Rechenzentrumsressourcen verwalten zu können. Mit seinem neuen Angebot dringt Cisco direkt in ein Geschäftsfeld vor, das bisher von IBM und HP dominiert wird. Das Unified Computing System besteht aus folgenden Komponenten:

• Bei »Cisco UCS 6100« handelt es sich um eine Serie von Fabric Interconnect-Switches für 10 Gigabit Ethernet und Fibre Channel over Ethernet (FCoE), die sich dafür eignen soll, Input und Output zu konsolidieren.

• Die Blade-Server-Chassis »UCS 5100« unterstützen bis zu acht Blade-Server und lassen sich mit bis zu zwei Fabrics in einer 6RU erweitern, ohne dass weitere Management- Module notwendig würden.

• »UCS 2100« sind so genannte Fabric Extenders, die in das Blade-Server-Chassis passen. Sie vereinfachen die Diagnose, die Verkabelung und das Management.

• Die »UCS B-Series Blade Server« basieren im Wesentlichen auf den Xeon-Prozessoren von Intel und eignen sich insbesondere für die wachsenden Anforderungen durch Virtualisierung und große Datenbank- Systeme.

Hinzu kommen die »UCS Network Adapter « in Form einer Einsteckkarte sowie der »UCS Manager« für das zentrale Management des Systems.

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