Klinikum Wels-Grieskirchen

Extreme Leistungsträger

von Dietmar Boigner

Im größten Krankenhaus Oberösterreichs werden die Patientendaten auf extrem leistungsfähigen Storage-Systemen von Hitachi Data Systems gespeichert und archiviert. Die Tiered-Storage-Lösung sichert Daten auf unterschiedlichen Ebenen bis hin zur Langzeitarchivierung.

Klinikum WGUm den ständig steigenden Datenmengen Herr zu werden, setzt das Klinikum Wels-Grieskirchen, eines der größten und modernsten Krankenhäuser Österreichs, Storage-Lösungen von Hitachi Data Systems (HDS) ein. Als ein führender Hersteller konnte HDS die IT-Verantwortlichen und das Management des Klinikums und die mit dem IT-Betrieb betraute Firma x-tention von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Systeme überzeugen.

»Aktuell werden die Daten auf einer Multi-Tier-Storage-Lösung auf der Basis der Hitachi Data Systems Universal Storage Plattform V gespeichert«, so Elmar Flamme, zuständig für die IKT-Strategie im Klinikum. »Je nach Aktualität und benötigter Verfügbarkeit speichern wir diese Daten auf einem schnellen Fiber Channel-Speicher oder auf günstigem SATA-Storage. Auf dem SATA-Speicher residieren weniger wichtige Daten wie ältere Aufnahmen aus der Computertomographie oder Röntgenbilder, deren Bereitstellung nicht mit der gleichen hohen Geschwindigkeit erfolgen muss wie bei zeitkritischen Daten.«

Flamme weiter: »Da in Krankenhäusern zunehmend die medizinischen Daten einer Gesundheitsregion erfasst sind und in längerfristigen Zeiträumen der Datenbereitstellung und Verfügbarkeit gedacht werden muss, sollten die Primärsysteme unbedingt von einem verlässlichen Partner stammen. Nicht nur die Verfügbarkeit und Performance von Enterprise-Systemen unterstützen die medizinische Behandlung, sondern eben auch eine langfristige konsolidierte Strategie. Wer heute noch in ›lokalen Maßstäben‹ denkt, vergisst, dass über eHealth und die Vernetzung im Gesundheitswesen zukünftig andere Anforderungen auf die Krankenhäuser zukommen. Die verlässliche Datenbereitstellung über hochverfügbare Systeme wie USP-V und AMS wird hier die Patientenbehandlung unterstützen.«

Als Speicherlösung kommen beim Klinikum Wels-Grieskirchen die Universal Storage Plattform V und AMS 2500-Systeme von HDS zum Einsatz. Die USP V bietet mit vier Disk Arrays bis zu 288 Fiber Channel Ports und ist damit eines der leistungsfähigsten Produkte in diesem Segment. Die AMS 2500 ist extrem flexibel im Einsatz und hoch skalierbar: Mit bis zu 480 Disks (SATA/SAS) ist das System bestens für den langfristigen Einsatz in medizinischen Einrichtungen mit stark anwachsenden Datenmengen geeignet.

Für die Langzeitarchivierung ist nun auch die Hitachi Content Plattform (HCP) im Einsatz. Auf diesem aktiven Archiv sind die Daten des Krankenhaus Informationssystems (KIS) und künftig auch jene des Picture Archiving and Communication Systems (PACS) gespeichert – mit Aufbewahrungsfristen von bis zu 30 Jahren.

HCP ist integraler Bestandteil der gesamten Storage-Lösung und daher ebenfalls hoch skalierbar. »Gerade hier sehen wir durch die Konsolidierung verschiedenster Archivsysteme im medizinischen Umfeld auf eine zentrale Lösung ein erhebliches Potenzial«, so Flamme abschließend.

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