Ausgabe 09-10 / 2012

Reif für die Modernisierung?

Innovationen sind oft entscheidend für den Erfolg
in schwierigen Wirtschaftslagen. Veraltete
ERP-Lösungen behindern dies oft.

In heutigen Unternehmen gehört der Einsatz
von ERP-Software zur Steuerung der
Geschäftsprozesse bereits zur geübten und
etablierten Praxis. Aktuelle Marktbeobachtungen
weisen allerdings darauf hin, dass die
durchschnittliche Lebensdauer der ERP-Installationen
inzwischen schon bei fast 15 Jahren
liegt. Eine Zeit, in der sich die Auf und Abs der
Wirtschaft in unterschiedlichen Ausprägungen
wiederholt haben. Eine Zeit, in der die
Projektzyklen immer kürzer geworden sind.
Ein Zeit, in der die Geschäftsprozesse immer
schneller angetrieben wurden – so schnell,
dass die Anhängerschaft der Slow Economy
gegenwärtig nicht nur von Aussteigern und
Verweigerern Zulauf erhält.
Gleichzeitig setzte sich in den letzten Jahren
seitens der ERP-Software der Trend der Integration
zusätzlicher Funktionen zur Unterstützung
von nahe stehenden Anwendungen
wie CRM, SCM oder BI weiter fort. Darüber
hinaus machen neue technologische Entwicklungen
wie Cloud Computing, Software-asa-
Service oder SOA noch immer (oder schon
wieder) von sich reden und bieten teilweise
völlig neue Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten.

Fit genug? Die zentrale Frage, die sich viele
Unternehmensverantwortliche derzeit stellen,
lautet: Ist mein aktuelles ERP-System noch
so fit, dass es mit den immer rascher wechselnden
Herausforderungen der Wirtschaft
mithalten kann? Wo ist eigentlich der Knopf,
mit dem ich jederzeit auf Fingerdruck hilfreiche
Antworten für Geschäftsentscheidungen
bekomme? Wie hoch automatisiert
ist mein System, damit ich mit scheinbar lapidaren
Abläufen nicht unnötig Zeit verliere?

Und der Nutzen? Mitunter ist einfach die
Scheu vor dem Aufwand und dem Risiko einer
Modernisierung zu groß. Natürlich ist auch
der Kostenfaktor beträchtlich. Aber: Lassen
sich heutige strategische und operative Herausforderungen
ebenso gut mit »reiferen«
ERP-Installationen meistern? Diese Frage
muss jeder Firmenlenker erst einmal für sich
selbst beantworten. Aber in weiterer Folge
auch gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, die
tief in den operativen Prozessen stecken und
die ohne ein starkes (und flexibles) Rückgrat
in Gefahr laufen auf der Stelle zu treten.
Was sich auf Engagement und Motivation
auch nicht positiv auswirkt.

Aufwand, Kosten und Risiken einer umfassenden
ERP-Modernisierung sind den meisten
IT-Verantwortlichen bekannt. Ganz
anders steht es jedoch mit dem Nutzen, der
oft schwer greifbar ist und sich selten in
konkreten Zahlen ausdrücken lässt.
Dennoch gibt derzeit einige aktuelle Untersuchungen
aus der Praxis, die der Konkretisierung
des Nutzenbeitrags einer ERPModernisierung
sehr nahe kommen. Erfahren
Sie mehr darüber ab Seite 14 der vorliegenden
Ausgabe von output. Wir wünschen
Ihnen eine interessante Lektüre.

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