Ausgabe 04 / 2009

Communities auf der Überholspur

Wachablöse im Internet: Web 2.0-Angebote
gewinnen an Reichweite. »output online« ist dabei.

Social Networks sind auf dem besten Weg,
zur dominanten Kraft im Internet zu werden.
Keine Kategorie wächst schneller. Laut
Nielsen Online stehen inzwischen die Netzwerke
auf Rang 4 der meistgenutzten Dienste nach der
Nutzung von Suchmaschinen, von Content-Portalen
und den Serviceseiten von Softwarefirmen.
Während der Zuwachs in der Nutzung der erstgenannten
Internet-Anwendungen im Bereich
von 1,4 bis 1,9% pro Jahr zulegt, wachsen die
Netzwerke weltweit jährlich um 5,7%. Das
klingt nach wenig, steht aber für eine tiefgreifende
Umwälzung: Die Nutzungsdauer von Network-
Angeboten stieg im letzten Jahr global um
38%, sagt Nielsen.

Kommunikative Plätze:
Die Nielsen-Studie
»Global Faces and Networked Places«
(http://en-us.nielsen.com/main/insights/reports) versucht,
Erkenntnisse über die Veränderung von
Größe und Zusammensetzung der globalen
Nutzerschaft sowie Nutzungsdauer von Social
Networks zu erfassen. Analysiert wurden Kennzahlen
aus neun großen Industrieländern.
Im »konservativen« Deutschland fließen inzwischen
10% der gesamten Online-Zeit in diese
Web 2.0-Seiten (Für Österreich liegen keine
Zahlen vor). Die Verweildauer steigt dreimal
schneller als im Durchschnitt aller Web-Seiten.
Seit dem vergangenen Jahr ist die Reichweite
der sozialen Netzwerke und Blogs, von Nielsen
als »Member Communities« bezeichnet, um
mehr als 5% gestiegen.

»Social Networking ist zum wichtigen Teil des
globalen Online-Erlebnisses geworden«, sagt
John Burbank, CEO Nielsen Online. »Obwohl
schon zwei Drittel der globalen Online-Bevölkerung
auf Member Community-Websites zugreift,
scheint sich das Wachstum von Verbreitung und
Nutzung nicht zu verlangsamen. Social Networking
wird weiterhin nicht nur die globale
Online-Landschaft verändern, sondern auch das
Konsumerlebnis im Allgemeinen.«
Was sich dabei gravierend abzeichnet, sind im
Besonderen zwei Beobachtungen: Da ist zuvorderst
die sich verändernde Altersstruktur der
Netz-Nutzer. Natürlich sind die Netzwerke nach
wie vor jugendliche Zonen, aber das ändert sich
rapide. Die Altersgruppe, in der das weltgrößte
Network Facebook die höchsten Zuwächse verzeichnet,
ist demnach die der 35- bis 49-Jährigen.
Sogar bei den 50- bis 64-Jährigen wächst
Facebook doppelt so schnell wie in der Altersgruppe
bis 17 Jahre. Was auch daran liegt, dass
die meisten Jungen eh schon »drin« sind und
Facebook zudem aus dem universitär geprägten
Nutzer-Umfeld erwuchs – analog zu StudiVZ.

Qualität oder Quantität:
Facebook weckt
den Sportsgeist: Wer kann eine größere Zahl
»Freunde« aufweisen? Führt ein größeres Netzwerk
zu mehr Anerkennung und sozialem Status?
Andererseits: Wie oft werden Sie von XING
oder LinkedIn angeschrieben nach dem Motto
»Habe ihr Profil gesehen und möchte Sie als
Kontakt hinzufügen«? Und wie reagieren Sie auf
diese Anfragen? Lehnen Sie dankend ab? Oder
sind Sie bestrebt, Ihr Netzwerk kontinuierlich zu
vergrößern? Stellen Sie Qualität über Quantität?

output online:
Das Momentum spricht klar für
die Web 2.0-Angebote. Dem wollen und können
auch wir uns nicht entziehen. Mit »output
online«, unserem komplett neu gestalteten Portal
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