Brocade-Studie

IT-Infrastruktur bremst CIOs aus

Die nicht abreißende Flut an neuen Technologien zeichnet für einen dramatischen Rollenwandel der IT-Abteilung sowie zahlreiche neue Herausforderungen für CIOs verantwortlich. Mit »New IP« steht nun ein Konzept zur Verfügung, das genau dem Rechnung tragen soll.

Ken Cheng, CTO und SVP Corporate Development und Emerging Business bei Brocade, sagt dazu: »Es geht nicht mehr nur darum, Infrastruktur zu administrieren. IT ist zu einem wichtigen Faktor für Geschäftserfolg geworden, mit dem Innovationen gefördert und komplett neue Strukturen für die Kundenkommunikation und transaktionale Prozesse geschaffen werden. Der CIO spielt eine entscheidende Rolle bei der Beratung von Vorstand und Führungskräften hinsichtlich strategischer Geschäftsinvestitionen. Vielerorts stellen Legacy-Infrastrukturen noch ein fast unüberwindbares Hindernis für geschäftliche Flexibilität und Innovation dar. Hier ist eine zielgerichtete Nutzung der ›New IP‹ ein absolutes Muss.«

»Zielgerichtete Nutzung der ›New IP‹ ist ein absolutes Muss«, Ken Cheng, CTO bei Brocade.

»Zielgerichtete Nutzung der ›New IP‹ ist ein absolutes Muss«, Ken Cheng, CTO bei Brocade.

An der von Vanson Bourne durchgeführten Studie nahmen 200 CIOs aus sechs Ländern teil. Die wichtigsten Erkenntnisse:
• CIOs sind zu sehr mit der reinen Aufrechterhaltung des Betriebs beschäftigt. Mehr als 50% von ihnen verbringen über die Hälfte ihrer Zeit hauptsächlich mit reaktiven Maßnahmen. Deutschland hinkt hinter dem weltweiten Durchschnitt her: Rund 70% der CIOs agieren hier vorwiegend reaktiv.
• Für CIOs haben die Sicherheit und die schnelle Implementierung und Verfügbarkeit von neuen Applikationen und Diensten oberste Priorität – noch vor Themen wie Big Data, Analytik, Kommunikation und Kooperation sowie der Erfüllung regulatorischer Vorschriften.
• Als die vier wichtigsten Technologiethemen nannten die CIOs die Implementierung operativer Plattformen (Oracle, SAP), das Upgrade/die Erweiterung von Rechenzentren, die Sicherheit und das Upgrade/die Erweiterung von Netzwerken. In Deutschland stellt für rund 44% der Befragten die Sicherheit geschäftskritischer Daten eine Hauptsorge dar.

Zum Thema Cloud liefert die Studie folgende Erkenntnisse:
• Die Cloud ist mittlerweile fester Bestandteil des Geschäftsbetriebs (90% nutzen sie in irgendeiner Form). Über ein Drittel aller Befragten gab allerdings an, dass die Nutzung von Cloud-Technologien ohne IT-Beteiligung zwar in ihrem Unternehmen nicht zulässig sei, aber trotzdem vorkäme.
• Als negative Auswirkungen einer nicht autorisierten Cloud wurden Sicherheitsbedenken, beeinträchtigte Performance der unternehmenseigenen Infrastruktur, erschwerte Netzwerkverwaltung sowie Unstimmigkeiten zwischen IT-Abteilung und Cloud-Anbietern genannt. Themen wie Compliance, unzulängliche SLAs, Probleme beim Datenzugriff oder erhöhte Geschäftskosten durch doppelte Ausgaben sind nachrangig.
• 83% aller CIOs glauben, dass die Beschaffung von Cloud-Diensten ohne IT-Beteiligung zunehmen wird.
• 82% fürchten deshalb um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes, und einer von fünf CIOs sieht sich durch diese Entwicklung extremem Stress ausgesetzt.

Auf die Frage nach ihren größten Sorgen bei der Ausführung ihrer Tätigkeit antworteten die CIOs wie folgt:
• 78% sorgen sich um die Bereitstellung neuer Dienstleistungen zur Förderung des geschäftlichen Wachstums.
• 77% machen sich Gedanken um die Bereitstellung verbesserter Analyse-/Data Mining-Prozesse.
• 68% sorgen sich um die verbesserte Bereitstellung von Dienstleistungen sowie um die effiziente Implementierung neuer Applikationen.
• 65% gaben die Senkung der betrieblichen Ausgaben als größte Sorge an.

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